Schön, dass die Oma wieder da ist!

Foto , CC by 2.0 , by Purple Sherbet Photography

Dies ist ein Beitrag aus unserer Rubrik kleinergast, in der wir alle Gastartikel veröffentlichen. Dieses Mal kommt er wieder von Andrea.

Andrea Meyer ist Spieleautorin und arbeitet im Umweltbereich. Sie lebt mit ihrer Frau und den beiden gemeinsamen Kindern in Berlin.

@andreacmeyer

Da lief ich nun mit der OP-Schwester und unserem Neugeborenen vom OP zum Kreißsaal und sie fragte mich: „Wie haben sie denn DAS hingekriegt?“ Tja, wie bloß? Und was hatte ich damit eigentlich zu tun, nachdem ich ja offensichtlich biologisch nichts zu diesem Kind beigetragen hatte? Die Gefühle, die mich mit der Geburt unseres ersten Kindes „überfrauschten“ – um es mit Gerd Brantenberg zu sagen – sind schlecht beschreibbar. Unser Kind war so süß, und so winzig, und so laut, und so anstrengend, und so süß … Das vermutlich Einzige, das mich in den Stunden und Tagen nach der Geburt nicht beschäftigte, war, dass das gar nicht „mein“ Kind war.

Papierkrieg schon vor der Geburt

Jenseits von Stereotypen könnte frau nun denken: Prima! Das Kind kennt seine beiden Mütter UND seinen Vater, es ist ein Wunschkind und wird in eine liebende Familie hineingeboren. Der Vater und die Mütter haben sich vor der Zeugung zur Stiefkindadoption durch die Co-Mutter bereit erklärt. Das aber ändert nichts daran, dass, wenn wie bei uns die beiden Frauen die Eltern sein wollen und sollen, nach der Geburt die leibliche Mutter alleinerziehend ist.

Was uns deshalb bei unserem ersten Kind schon vor der Geburt intensiv beschäftigt hatte, war der Papierkrieg, der sich bei Regenbogenfamilien noch einmal heftiger gestaltet als bei Ehepaaren oder nicht verheirateten heterosexuellen Paaren.

So hatte meine Frau eine Patientenverfügung unterschrieben für den Fall, dass ihr während der Geburt etwas zustößt. Denn ohne Verfügung hätte ich keine Chance gehabt, über das mit mir nicht verwandte Kind (bzw. den Fötus) zu entscheiden. Vielmehr wären wohl meine 500 km entfernt lebenden Schwiegereltern gefragt worden, was denn mit dem (ungeborenen) Kind passieren soll.

„Aber das war bei uns ja auch so.“ sagten mir kürzlich heterosexuelle Freunde, die bei Geburt ihres Kindes unverheiratet waren und wo der Vater erst mit der Vaterschaftsanerkennung verwandt mit dem Kind wurde. Das stimmt zwar, ist aber tatsächlich „irgendwie anders„, da sie hätten heiraten und so dem Kind von vornherein zwei Eltern hätten bescheren können. Wir hingegen leben in einer „eheähnlichen Gemeinschaft“ – der eingetragenen Lebenspartnerschaft – und durften qua Gesetz nicht von vornherein Eltern unseres Wunschkindes sein.

Zudem hatten wir Testamente gemacht, damit – falls uns einzeln oder zusammen etwas zustößt – unsere Kinder auch mit meinem Einkommen und Vermögen abgesichert sind, obwohl sie nicht mit mir verwandt sind. Und schließlich sicherten wir meine Frau und ihr(e) Kind(er) über ein Risikolebensversicherung ab, die zahlt, falls mir etwas zustößt.

Nach der Geburt konnte meine Frau ihr Kind am Empfang der Klinik standesamtlich anmelden. Ich schaute zu, wie sie ihren eigenen Namen eintrug und den des Vaters frei ließ – so wie es unsere Anwältin empfohlen hatte. Die Mitarbeiterin am Empfang sagte fast entschuldigend zu mir: „Wir dürfen Sie leider nicht eintragen, wir haben das hier ja öfter.“ Scheinbar teilte sie die “Bauchschmerzen” unserer Kanzlerin nicht.

Ein Vorgeschmack auf „die da draußen“

Meiner Frau ging es nach der Geburt leider zunächst ziemlich schlecht, so dass ich sofort in den vollen Genuss meiner Mutterrolle kam. Wir waren auf der gynäkologischen Station des Krankenhauses untergekommen, da alle Zimmer der Wochenbettstation belegt waren. Dank ärztlicher Verordnung sollten wir ein Familienzimmer bekommen. Das wussten wir, ebenso die Ärzt_innen und die Hebammen, offensichtlich aber nicht die diensthabenden Schwestern (Pfleger gab es dort nicht). Und so wurde ich direkt nach unserer Ankunft auf der Station damit konfrontiert, wer ich denn sei und warum. Eigentlich eine einfache Frage, doch nach durchwachter Nacht und dem Erlebnis der Geburt war nichts einfach und wir wollten nur unsere Ruhe. Immerhin konnten wir die Verhältnisse rasch klären, so dass auch die sehr junge Schwesternschülerin bald nicht mehr knallrot wurde, sobald sie mir begegnete.

Als dann allerdings der leibliche Vater im Krankenhaus auftauchte und später auch noch sein Mann, sah ich schon recht viele Fragezeichen in den Gesichtern der Krankenhaus-Mitarbeiter_innen. Am nächsten Tag gab der Kindsvater eine Tasche mit Obst und anderen Leckereien für uns ab. Wiederum war es die Schwesternschülerin, die stotternd mitteilte, da sei ein Mann gewesen, und der habe das für uns abgegeben. Das arme Mädchen war sichtlich fassungslos und versuchte zu sortieren, wer denn bei uns nun wer ist.

Ab und zu schob ich unser Kind im Babybett über die Krankenhausflure und bekam sofort die volle Aufmerksamkeit und Anerkennung dafür, ein Kind geboren zu haben. Das war angesichts der tatsächlichen Rollenverteilung ein komisches Gefühl. Anfangs versuchte ich noch mit: „Nein, nein, meine Frau hat das Kind geboren“ Klarheit zu schaffen, aber am Ende ließ ich es einfach sein und genoss die freudigen Bekundungen.

Im Krankenhaus begegneten wir vielen Mitpatient_inn_en, die sich gynäkologischen Behandlungen unterzogen. Insbesondere jene Schwangeren, die wegen drohender Fehl- oder Frühgeburt 23 von 24 Stunden liegend verbringen mussten, freuten sich sichtlich mit uns über unseren kleinen Sohn. Mit einer von ihnen unterhielten wir uns länger und freuten uns Monate später sehr, als sie uns schrieb, sie habe ein gesundes Kind geboren.

Auch eine ältere Patientin nickte uns regelmäßig freundlich zu, wenn sie uns im Speiseraum sah. Einige Tage nach der Geburt verließ ich die Klinik morgens, um einen dringlichen Termin wahrzunehmen. Mittags kam ich völlig übermüdet zurück, denn unser Sohn litt wie viele Babys in den ersten Lebenswochen unter Darmkoliken, die ihm insbesondere nachts Bauchschmerzen machten. Ich schlich über den Flur und lief der besagten älteren Mitpatientin in die Arme, die sich freute, mich zu sehen. Sie sagte: „Ach, das ist aber schön, dass die Oma wieder da ist.“ Ich sah mich um und versuchte zu ergründen, wen sie wohl meinte. Bis ich schließlich verstand, dass sie glaubte, ich sei die Mutter meiner Frau.

Nun bin ich zwar älter als sie, und sah nach den durchwachten Nächten sicher auch alt aus, aber das machte mich dann doch fassungslos. Ich stotterte was von „meine Frau“, „zwei Mamas“, aber der fassungslose Blick, den sie mir daraufhin zu warf, ließ mich vermuten, dass die Botschaft nicht angekommen war. Diese Begegnung war ein kleiner Vorgeschmack darauf, wie unsere Familie „da draußen“ wahr genommen werden würde.

Wahlfamilie

Die ersten Tage mit unserem Kind vergingen wie im Fluge. Wir empfingen einige Verwandte und Freund_innen, und versuchten zu schlafen, sobald das Kind auch gerade schlief. Kurz nach der Geburt trafen wir die aus heutiger Sicht kluge Entscheidung, unserem Kind eine Wahl-Oma mit auf den Weg zu geben Hintergrund war, dass meine Eltern nicht mehr leben und meine Schwiegereltern 500 km von uns entfernt wohnen.

Unsere Wahl fiel auf eine Freundin Anfang 70. Ich hatte mit ihr im Chor gesungen, ihre Frau lernten wir im Rahmen der Feier zu ihrer Verpartnerung 2012 kennen. Doch erst in den Wochen vor der Geburt unseres Kindes hatte sich unsere Freundschaft intensiviert, als die beiden uns massiv bei unserem bevorstehenden Umzug unterstützt und regelmäßig geholfen hatten, Kisten ein- und auszupacken. Bei einer dieser Gelegenheiten überreichte meine ehemalige Mitsängerin uns ein Buggy-Buch mit der Geschichte der Raupe Nimmersatt von Eric Carle. Das habe sie in einer Buchhandlung gesehen und für unser Kind gekauft. Als sie es in die Hand genommen hatte, habe die Buchhändlerin gesagt, das sei doch ein schönes Geschenk für ihre Enkel, woraufhin sie traurig gesagt habe, sie werde wohl keine Enkelkinder haben.

Diese Geschichte und die Unterstützung und Freundschaft der beiden Frauen rührte uns so an, dass wir sicher waren, die richtige Wahl zu treffen. Und tatsächlich schob die Wahl-Oma ihren Enkel anfangs bei jeder sich bietenden Gelegenheit durch Berlin und holt ihn heute ein paar Mal im Monat von der KiTa ab, geht mit ihm auf den Spielplatz oder spielt mit ihm Lego. Ihre Frau bastelt für uns und unsere Kinder, so dass wir zum Beispiel maßgeschneiderte Wickelunterlagen für beide Kinder haben, eine selbstgemachte Puppe und ein unserer Familiensituation angepasstes Bilderbuch darüber, dass ein Geschwisterchen geboren wird. Nicht zuletzt ist sie eine leidenschaftliche Teddy-Sammlerin, so dass ihre Wohnung besser sortiert ist als manches Museum.

Interessanterweise akzeptieren auch meine Schwiegereltern die Wahl-Oma als Ergänzung im Leben ihrer Enkelkinder und bedauern nur, dass sie selbst so weit weg wohnen. Mein Schwiegervater, dessen Mutter im 2. Weltkrieg Witwe wurde und die Familie allein durchbringen musste, hebt regelmäßig lobend hervor, wie gut unsere Kinder es haben, dass sie sogar zwei Mütter haben.

In unserer Familienkonstellation kennen die Kinder ihren leiblichen Vater und dürfen ihn Papa nennen, er hat aber keine Rechte und Pflichten wie sie z.B. ein Vater in einer Trennungsfamilie hat. Bei größeren Entscheidungen wie KiTa-Wahl o.ä. fragen wir ihn nach seiner Meinung, als Erziehungs- und Sorgeberechtigte entscheiden aber letztlich wir.

Wir wünschen uns gemeinsam einen regelmäßigen Umgang der Kinder mit ihrem Vater, um diese Beziehung als Ressource für alle Beteiligten zu nutzen. Zurzeit holt der Vater der Kinder unseren Sohn einmal wöchentlich aus der KiTa ab, verbringt den Nachmittag mit ihm und bringt ihn zu Bett. Das ist übrigens etwas, das scheinbar längst nicht alle Väter – ob in Regenbogen- oder “normalen” Familien – dürfen und/oder können. Ich finde es absurd, wenn nur die (leibliche) Mutter das Kind zum Schlafen bringen kann, und auch das nur mit bestimmten, oft aufwändigen Ritualen. Es scheint mir zudem kein besonders gelungener Beitrag zu einer funktionierenden Paarbeziehung zu sein.

It takes a village …

… to raise a child – es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind aufzuziehen.
Unsere Familienkonstellation hat aus meiner Sicht für alle Beteiligten Vorteile. Die Kinder wissen sehr genau, wo sie zu Hause sind, sind aber gleichzeitig offen für Menschen, denen wir Annäherung ermöglichen. Wir haben ab und zu auch mal Zeit für uns oder verbringen ein paar Stunden mit nur einem Kind. Und die Großeltern, die Wahl-Oma, der Vater, die Patentanten und Freund_innen haben ab und zu Umgang mit unseren Kindern, gehören zu ihrem Leben, dürfen sie aber auch wieder abgeben und in ihren eigenen Alltag zurückkehren.

Als Nachteil empfinde ich, dass der Kommunikationsbedarf sehr steigt, damit alle, die jeweils gerade mit den Kindern zusammen sind, auf dem gleichen Stand sind bezüglich der aktuellen Themen der Kinder – seien es Trotz, Verletzungsgefahr, Erkrankung, neue Fähigkeiten, Streitpunkte. Wir mussten auch lernen, die konkreten Übergaben klar und effizient zu gestalten. Bringe zum Beispiel ich unseren Sohn zur KiTa und holt jemand anderes ihn ab, dann smse ich nach dem Abgeben, was genau er an hat, welche Farbe Jacke, Schuhe usw haben. Das klingt erstmal merkwürdig, aber zumindest in unserer KiTa werden die Kinder regelmäßig umgezogen, und oft sind die morgens getragenen Kleidungsstücke nachmittags nicht am Garderobenhaken unseres Sohnes.

Veränderungen

Auch wenn es eine steigende Anzahl von Regenbogenfamilien gibt – wie viele, weiß mangels statistischer Erhebung niemand so genau – leben die meisten Nicht-Heterosexuellen ohne Kinder. Das galt auch für meinen Freund_inn_enkreis. Die meisten meiner kinderlosen Freund_innen freuten sich mit uns und waren gespannt, wie das alles werden würde. Einige Wochen nach der Geburt unseres Sohnes trafen wir uns mit verschiedenen ehemaligen Chorsängerinnen zum Weihnachtssingen. Die einladende Freundin hatte eine Bekannte – eine professionelle Sängerin – überzeugt, für unseren Sohn „Menschenjunges“ von Reinhard Mey zur Gitarre vor zu singen. Ein echter Gänsehaut-Moment.

Mein neuer Tagesrhythmus nach der Elternzeit sah so aus, dass ich früh zur Arbeit fuhr (bzw. irgendwann auch am Telearbeitsplatz arbeiten konnte), dort anfangs wegen Schlafmangels tatenlos auf den Bildschirm starrte, nichts zustande brachte und das Baby schlimm vermisste. Kam ich heim, begann gerade die schlimmste Koliken-Schreiphase, so dass an Unterhaltung, Ausruhen oder Ähnliches nicht zu denken war. Gespräche mit mir in dieser Zeit waren vermutlich von Babyschwärmereien oder Gähnen geprägt – ich kann mich ehrlich gesagt nicht mehr daran erinnern.

Meinen wöchentlichen Spieleabend besuchte ich lange Zeit nicht, von Kultur und Politik bekam ich faktisch nichts mehr mit, und die wenigen Momente, in denen ich Zeit für mich hatte, verbrachte ich meist schlafend oder erschöpft im Sessel sitzend. Kurzum: Ich war keine interessante Gesprächspartnerin. Und an sozialen Events nahm ich nicht teil, weil sie in der Regel zu Zeiten anfingen, wo ich schon im Bett war bzw. mir dringlich wünschte, dort zu sein.

Das Verständnis meiner Freund_inn_en dafür war – sagen wir – nicht riesig. Wie ich war und was ich tat, hatte einfach nichts mit ihnen zu tun. Inzwischen glaube ich, dass “der große Graben” gar nicht zwischen Homo- und Heteroeltern verläuft, sondern zwischen Menschen mit und ohne Kindern. Eines habe ich gelernt seit der Geburt unseres ersten Kindes: Was ich früher als “Erwachsensein” verstanden habe, war nur eine Facette dessen. Wer auch nur einmal seinen Nachtschlaf für ein schlecht träumendes oder krankes Kind geopfert hat, weiß, was ich meine.

Übrigens hätte auch ich vor der Geburt unseres Sohnes Stein und Bein geschworen, dass ich nicht „so eine“ Mutter sein wollte. Das Verrückte war nur: Es ging gar nicht darum, unser Kind zu hätscheln und zu tätscheln, sondern einfach nur darum, es zum Schlafen zu bringen. Dass das ein solches Problem sein würde, war mir vorher nicht klar gewesen, ich hatte gedacht, dass Babys sowieso viel schlafen. Doch weit gefehlt … auch unsere Tochter bevorzugt Schmusen, Körperwärme und Unterhaltung deutlich. Wie gut, dass unsere Kinder das von mehreren Menschen bekommen.

Dieser Beitrag ist der 3. Teil einer Reihe über Andreas Erfahrungen als lesbische Co-Mutter in Berlin.

Weitere Teile sind:
Auftakt: Irgendwie anders – A Rage
1. Die unbefleckte Empfängnis
2. Ich bin nur dick

  • Giliell

    Das Vertrauen, das am Kinder kriegen Beteiligte in Regenbogenfamilien aufbringen imponiert mir immer wieder auf’s neue. Und es macht mich gleichermaßen wütend. Ständig wird über „zu wenig Kinder“ gejammert, aber dann dringend notwendige Gleichstellung von Regenbogenfamilien oder Erleichterungen für Singles mit Kinderwunsch ablehnen.
    Insgesammt denke ich, dass unsere Gesellschaft vor einem großen Umbruch beim Thema „Familie“ steht, nicht nur bei und durch Regenbogenfamilien.
    Menschen ziehen heute eher weg vom Heimatort, die Herkunftsfamilie ist weit weg, der Abstand zwischen den Generationen wird größer, die Familien kleiner. Freunde, Wahlfamilien treten an ihre Stelle und übernehmen Aufgaben, die eben früher von Verwandten erledigt wurden. Auch wenn meine Familie ansonsten recht „traditionell“ ist gibt es auch in ihr Menschen, mit denen ich weder durch Blut, Ehe oder Adoption verwandt bin. Sie sind dennoch meine Familie. Die Bindungen und auch die Verantwortung für einander sind deswegen nicht geringer.

    • Mountain_of_Conflict

      Ich habe den Eindruck, dass die „zu wenige Kinder“-Debatte noch schlimmer ist, weil man auch häufig hört „zu wenige Kinder von Akademikern“ oder „zu viele ‚ausländische‘ Kinder“. Meistens wird damit doch gemeint: „Zu wenige klassisch deutsche Kinder“.

      Deinem letzten Punkt stimme ich zu, weil ich es auch von der anderen Seite kenne. Ich habe Verwandte, die für mich nur das sind. Sippe. Die sind für mich nicht mehr Familie, als z.b. eingeheiratete Menschen, denen ich persönlich näher stehe.

  • spicollidriver

    „Inzwischen glaube ich, dass “der große Graben” gar nicht zwischen Homo- und Heteroeltern verläuft, sondern zwischen Menschen mit und ohne Kindern.“

    das ist glaube ich eine Menge Wahres dran. Seit meine beste Freundin und ihr Mann ein Kind bekommen haben, macht dies im Grunde 80% oder mehr der Gesprächsthemen aus.

    Das ist für mich nicht wirklich schlimm, weil ich den Kleinen (übrigens mein Patenkind :) ) total lieb habe. Ich kann mir aber schon vorstellen (und habe auch tatsächlich das Gefühl), daß das für einige andere Freunde eher schwierig ist.