Wenn ich mir meine Lieblingsradiosendungen angucke, finde ich darin keine deutsche. Warum ist das eigentlich so? Ist das deutsche Radio-Feature grundlegend anders als seine Entsprechungen im englischsprachigen Raum? Ein Exkurs in Radiolandschaft, Sendeformate und Bräsigkeit.
Was bedeutet es eigentlich, wenn man sagt, man sei schwul? Ist diese Kategorie nicht eigentlich längst schon veraltet? Müsste man nicht eher von nicht-heterosexuell und von LGBTIQ sprechen? Und was passiert, wenn man nicht mehr von „schwul“ spricht? Darüber musste ich erst einmal nachdenken. Eine Standortbestimmung mit hohem Theorieanteil.
Ich mag Mitfahrgelegenheiten nicht. Reden, komische Menschen, Stau, Asphalt und Fahrer amüsieren. Kann und will ich nicht. Kaum war ich darauf angewiesen, passierte natürlich genau das.
Viele Kinder sehen heute so aus, als würden Sie die eingelaufenen Sachen ihrer Eltern auftragen. Kinder sollen Konsumenten sein, aber bloß nicht kindisch. Ist die Kindheit den Menschen suspekt geworden?
„Es fühlt sich gut an, dass man es nur aufgrund seiner Qualifikation und Leistung geschafft hat.“ – Julia Jäkel
Was an Sätzen wie diesen fundamental stört, ist, mit welcher Selbstverständlichkeit sie eine Annahme als Wahrheit verbreiten. Es ist die Annahme, dass Qualifikation und Quote auf keinen Fall zusammengehen können. Dass ein Aufstieg ohne Quote dem mit Quote in jedem Fall vorzuziehen ist – da nur so sicher ist, er sei aufgrund valider Merkmale und nicht einer Chromosomenkombination erfolgt.