Geschlechterrollen, Sexismus und der Umgang mit Spielerinnen werden in der Welt der Video- und PC-Spiele verstärkt zum Thema. Zeichnet sich etwa ein Wandel ab? Zeit, einen kleinen Rundblick zu wagen und zu fragen “Quo Vadis, Spieleindustrie?”.
Facebook zeigt Kommentare nicht mehr chronologisch an, sondern nach Wichtigkeit. Betroffen sind bisher einige große Fanseiten. Erste Erfahrungen lassen gemischte Gefühle zurück.
Am vergangen Sonntag wurden im amerikanischen Ort Steubenville (Ohio) zwei jugendliche Footballspieler wegen einer Vergewaltigung zu Gefängnisstrafen verurteilt. Auch in Deutschland wurde über den Fall berichtet, doch einen Kommentar dazu, wie damit in der amerikanischen Gesellschaft und den dortigen Medien umgegangen wird, gibt es nicht.
Unter dem Stichwort #ichkaufdasnicht sollen ab sofort Produkte, Werbeanzeigen und Medien gesammelt und offen gelegt werden, die sexistisch, rassistisch, homophob, transphob oder in anderer Form diskriminierend sind. Dazu startet heute die Social-Media-Kampagne #ichkaufdasnicht.