5 Dinge, die ich gelernt habe, seitdem ich in Polyamorie lebe

Foto , CC BY-NC 2.0 , by Brent Moore

Polyamorie bedeutet, viele zu lieben, lieben zu können. Es ist ein Begriff, der Ende des letzten Jahrhunderts geprägt wurde, um Beziehungsformen zu beschreiben, bei denen es um romantische Liebe geht, aber diese Liebe nicht mit Monogamie gleichgesetzt wird. Es geht darum, mehr als eine Person lieben und auch verbindlich mit mehreren Menschen zusammen sein zu können – in ganz unterschiedlichen Konstellationen.

Für mich bedeutet es, anderen Menschen näher kommen zu können, auch wenn ich bereits in einer Beziehung bin und ohne dass das die bestehende Beziehung sofort in Frage stellen muss.

Vor ungefähr fünf Jahren habe ich angefangen, Polyamorie offen zu leben – nachdem ich viele, viele Jahre darüber nachgedacht und mir verschiedene Konstellationen ausgemalt hatte. Mit Polyamorie ist es ein bisschen wie mit manchen anderen Dingen, die man neu für sich entdeckt: Am Anfang gibt es eine große Begeisterung, wie beim Verliebtsein und wie beim Verliebtsein denkt man manches nicht zu Ende, überschätzt sich gelegentlich und redet Herausforderungen und Probleme klein.

Das Gespräch über Polyamorie ist schon seit ein paar Jahren im Mainstream angekommen. Mehrere große Zeitungen haben zum Beispiel die Geschichten von nicht-monogam lebenden Menschen erzählt. Dabei war viel von dieser Verliebtheits-ähnlichen Begeisterung zu spüren. Inzwischen hat sich die Diskussion etwas gewandelt, sie ist vielfältiger geworden und gereift, so ähnlich wie das Beziehungen nach einer Zeit auch tun.

Parallel hat so ein Prozess auch in meinem Kopf stattgefunden: Nach dem anfänglichen begeisterten Überschwang ist das Thema für mein Leben inzwischen nicht ganz mehr so spannend und verwirrend, dafür ist mir vieles klarer und ich fühle mich insgesamt wohler damit. Zeit für eine Bestandsaufnahme. Heute stelle ich euch fünf wichtige Erkenntnisse vor, die ich in meinem polyamoren Beziehungsleben gelernt habe.

1. Beziehungen sind vielfältig
und es geht dabei nicht unbedingt um Sex

Wie in vielen der Zeitungsartikel der letzten Jahre war auch für mich in meiner anfänglichen Poly-Euphorie der Gedanke daran, sexuelle Kontakte mit anderen zu haben, ohne dadurch meine bestehende Beziehung zu gefährden, einer der aufregendsten. Kurze, unverbindliche sexuelle Begegnungen, Freundschaften, die manchmal auch “mehr” sind, generell Offenheit für sexuelle Kontakte – das war mit meiner langjährigen Beziehung früher nicht vereinbar gewesen. Zeitweise hat mir diese Offenheit sehr gefehlt. In der monogamen Welt wird häufig empfohlen, dass man sich (sexuell) “austoben” solle, bevor man sich langfristig bindet – das wird zum Beispiel in Form des Junggesell*innen-Abschieds ritualisiert. Mein Eindruck ist, dass das “Austoben” so wenig dazu beiträgt, sich mit der Monogamie zu arrangieren, wie es dabei hilft, sich heftig zu betrinken, wenn man anschließend abstinent leben will. Ich hatte nun nicht getobt, sondern seit meiner Jugend langfristige Beziehungen gesucht – und manchmal Freundinnen beneidet, die single waren und dabei so viel Sex mit so vielen verschiedenen Menschen haben “durften”, wie sie wollten.

Nun ist das vermeintliche “Austoben” mit der langfristigen, verbindlichen Beziehung vereinbar. Aber es ist dadurch auch weniger wichtig geworden. Ich schätze es sehr, dass ich Menschen, die mich interessieren, nahe kommen kann, wenn ich das möchte. Sexuelle Kontakte mit möglichst vielen verschiedenen Menschen gleichzeitig zu haben ist mir auf Dauer allerdings ein viel zu anstrengendes Ziel. Die Realität ist differenzierter: Es gibt Menschen, mit denen ich zusammen bin und Menschen, mit denen ich nicht zusammen, aber trotzdem zärtlich bin. Die allermeisten dieser Menschen sind aber kontinuierlich Teil meines Lebens. Dabei hat sich auch verändert, wie eine Beziehung definiert wird: Wie vertraut wir uns sind, welche sexuellen und körperlichen Kontakte wir haben oder hatten oder ob wir verliebt sind – diese Dinge sagen nicht unbedingt etwas über unseren Beziehungsstatus aus.

„Dear Media: Polyamory Is Not All About Sex“ schreibt  Carrie Jenkins, Philosophin und Autorin des Buches „What Love Is And What It Could Be“. Sie beschwert sich damit über eine einseitige und vorurteilsbehaftete mediale Darstellung von polyamoren Beziehungsmodellen, in der Sex in den Vordergrund gerückt wird. Von ihr habe ich gelernt, dass Liebesbeziehungen, die nicht in die gesellschaftliche Norm passen, häufig mit der Behauptung diskreditiert werden, es ginge nur um Sex. Heute werden Beziehungen außerhalb der monogamen Norm so angegriffen, vor nicht langer Zeit auch homosexuelle Beziehungen oder Beziehungen zwischen weißen und Schwarzen Menschen.

Etwas Tolles an Polyamorie ist die Vielfalt, die dadurch entsteht. Für mich ist Sex kein notwendiger Bestandteil einer Beziehung mehr. (Das ist er allerdings auch für viele monogame Beziehungen nicht, insbesondere, wenn sie seit langer Zeit bestehen). Eine Beziehung begründet sich dadurch, dass man (weiterhin) zusammen in einer Beziehung sein möchte und eine Form findet, wie man das gemeinsam lebt. Mehr nicht.

Dafür unterscheide ich kaum noch zwischen Liebe, wie ich sie einer langjährigen Freundin gegenüber empfinde und Liebe zu einer*m Partner*in.

Janet Hardy, eine der Autorinnen des sehr bekannten Buches über Polyamorie „the ethical slut / Schlampen mit Moral“, erzählt im Multiamory-Podcast, dass sie ihre Wohnung und ihr Leben mit einer Person teilt, die super zu ihr passt – außer in sexueller Hinsicht. Sie führt eine sehr erfüllende Beziehung, in der Sex keine Rolle spielt.

Polyamorie schließt viele Möglichkeiten ein, eine Beziehung zu führen. Eingeschlossen sind verschiedene Möglichkeiten, eine Familie zu haben und für einander zu sorgen. Wem wie mir das Hetero-Standard-Modell “Mutter-Vater-Kind(er)” zu eng ist, kann hier ganz andere Möglichkeiten finden. Mehrere Menschen können zusammen für Kinder sorgen und für einander Verantwortung übernehmen.

Das ist etwas Großartiges, was das Nachdenken über Polyamorie bei mir und bei vielen anderen bewirkt hat: Nicht nur die Monogamie-Norm ist in Frage gestellt worden, sondern auch viele andere Normen, die mit (romantischer) Liebe, Familie und Beziehungen in Verbindung gebracht werden. Eine dieser Normen ist, dass es eine klare Grenze zwischen Liebe und Freund*innenschaft geben müsste. Eine andere ist, dass Sex zu Liebesbeziehungen dazu gehören müsste. Und eine weitere ist, dass Zeugung und Elternschaft zusammen gehören. Das alles muss nicht so sein und dadurch ergeben sich mehr Möglichkeiten, die besser zu mir passen.

2. Alles ist möglich – theoretisch.

Vielfältige Beziehungs- Lebens- und Familienkonstellationen, ein Liebes- und Sexleben, das mit vielen Konventionen bricht – so kann Polyamorie aussehen.

Und trotz dieser Bereicherungen wird dadurch vieles nicht leichter. Partner*innen zu finden, die zu mir passen und in mein Leben passen und die außerdem meine Vorstellungen von einer Beziehung teilen, zum Beispiel. Ich kann mich schnell für Leute begeistern, aber wirklich verliebt bin ich nur selten und normalerweise begegnet mir jahrelang kein weiterer Mensch, mit dem ich mir eine Beziehung vorstellen kann. Dass dieser Mensch dann auch noch selbst poly ist, nicht zu weit weg lebt und Freiraum für noch eine Beziehung hat, ist entsprechend unwahrscheinlich. Die vielen Möglichkeiten, die ich potenziell habe, habe ich nicht in jedem Moment in meinem Leben tatsächlich verfügbar, in denen ich sie mir vielleicht wünsche. Menschen können polyamorös sein und trotzdem single.

Obwohl mir Innigkeit, Vertrauen und Zärtlichkeit auch in Freund*innenschaften sehr wichtig ist, ist es weiterhin leider eher eine Ausnahme, dass man mich kuschelnd auf dem Sofa findet mit einer Person, mit der ich nicht zusammen bin.

Laurie Penny schrieb einmal, dass es schon aus rein logistischen Gründen eben nicht möglich ist, mit beliebig vielen Leuten enge romantische Beziehungen zu führen – irgendwann ist der Terminkalender voll und auch in Poly-Beziehungen geht es darum, wer dran ist, den Abwasch zu machen oder das Bad zu putzen.

Das Argument mit dem vollen Terminkalender ist leicht zu verstehen. Manchmal habe ich den Eindruck, Student*innen sind in der Poly-Szene sehr aktiv, weil sie einfach mehr Zeit haben als Menschen mit Vollzeit-Jobs.

Für mich noch wichtiger war die Einsicht, dass ich zwar super organisieren und Termine koordinieren kann, aber schnell an die Grenzen meiner emotionalen Belastbarkeit komme. Ich führe emotional sehr intensive Beziehungen und brauche eine ganze Weile, mich wirklich auf eine*n neue*n Partner*in einzustellen. Und “eine ganze Weile” bedeutet hier nicht, ein paar Wochen oder ein paar Monate. Erst nach mehreren Jahren bin ich wirklich so weit, dass ich mich ernsthaft auf eine neue Person einlassen kann.

Gerade am Anfang brauche ich zudem viel Zeit und Kommunikation in allen Beziehungen, um mich sicher zu fühlen, dass die Veränderung keine unliebsamen Auswirkungen auf das Beziehungsgefüge hat. Das führt dann zu Schwierigkeiten, wenn ich in Phasen, wo ich offen für eine neue Beziehung bin, auch gerne mal mehr als eine interessante neue Person kennen lerne. Ich habe einmal sehr beharrlich versucht, mehrere Beziehungen gleichzeitig zu beginnen und ich kann euch sagen, es ist nicht gut ausgegangen. Zu dieser Zeit war mir meine eigene Grenze nicht bewusst und so konnte ich auch andere darüber nicht informieren – eine sehr ungünstige Ausgangsbedingung für eine Beziehung.

Polyamorie heißt, dass Beziehungen mit mehreren Menschen gleichzeitig möglich sind. Aber das ändert nichts daran, dass ich nicht beliebig viele intensive Beziehungen gleichzeitig führen kann. So wie manche Menschen sich nicht vorstellen können, Verantwortung für mehr als ein Kind zu haben und sich andere mit drei Kindern noch nicht richtig ausgelastet fühlen, hängt es von der Persönlichkeit und den Umständen ab, wie viele und wie intensive Partner*innenschaften zu mir passen. Manchmal bedeutet das, “nein” zu einer Beziehung zu sagen, die ich unter anderen Umständen gerne ausprobiert hätte, weil ich oder mein Beziehungsnetzwerk das aktuell nicht verkraften würde. Nicht alles ist möglich.

Einfacher geworden ist für mich dagegen der Bereich casual sex, also kurze und unverbindliche sexuelle Begegnungen. Ich habe emotionalen Rückhalt in meinen Beziehungen, und das macht es mir tendenziell leichter, auf andere zuzugehen, aber auch “nein” zu sagen oder damit umzugehen, dass mein Angebot abgelehnt wird.

3. Eifersucht ist ok, aber nicht unbedingt
ein hilfreicher Begriff

Beim Thema Eifersucht sagen viele, darüber hätte man doch jetzt genug gehört. Aber das ist auch immer wieder eine der wichtigsten Fragen, die mir Menschen stellen, wenn sie mit meinen nicht-monogamen Beziehungen konfrontiert werden: Bist du nicht eifersüchtig?

Tatsächlich höre ich dazu auch in der Poly-Welt unvereinbare Meinungen: Einerseits vertreten viele wie ich die Position, dass Eifersucht viele Ursachen haben kann und es darauf ankommt, dass gut damit umgegangen wird. Viele sagen aber auch, dass du eben nicht für ein solches Beziehungsmodell gemacht bist, wenn du eifersüchtig bist. Auch einer meiner Partner vertritt diese These, obwohl er meine Position inzwischen besser versteht. Ich bin öfter mal eifersüchtig und ich finde, dass die Vertreter*innen der „Keine Eifersucht“-These es sich zu einfach machen. Denn was ist Eifersucht überhaupt?

Geht es dabei darum, dass eine Person ihrer*m Partner*in nicht gönnt, schöne Erlebnisse mit anderen Menschen zu haben? So scheint es manchmal. Aber in der Regel liegen hinter der Eifersucht andere Probleme. Unsicherheit, zum Beispiel. Unterschiedliche Erwartungen oder Bedürfnisse. Oder Verlustangst. Mangelnde Kommunikation oder mangelndes Vertrauen.

In einer Beziehung ist es mir wichtig, dass es der bzw. den anderen Personen und mir darin gut geht. Wenn ich eifersüchtig bin, ist das ein ziemlich eindeutiger Hinweis, dass es mir gerade nicht gut geht. Inna Barinberg schreibt über dieses Gefühl im Blog vom Missy Magazine:

“Erstens, mir werden meine eigenen Ängste und Sorgen vor Augen geführt. Zweitens, andere Menschen verhalten sich unehrlich oder entgegen bestimmter Absprachen und verletzen mich. In beiden Fällen komme ich nicht drum rum, mir zu überlegen, was ich möchte, was mir wichtig ist und wie ich zwischenmenschliche Beziehungen führen will.”

Um die Situation zu verbessern, hilft es nicht viel, über “Eifersucht” zu sprechen. Ich muss überlegen, wieso genau ich mich so fühle, um festzustellen und kommunizieren zu können, was ich will oder nicht will, was ich ich brauche oder ändern möchte.

4. Beziehungen sind Beziehungen und
nur gute Beziehungen sind gute Beziehungen

Wenn Menschen glauben, es sei aufgrund des Beziehungsmodells normal, sich von einer*m Partner*in schlecht behandelt zu fühlen – macht mich das unglaublich traurig und wütend.

Es ist eine Sache, dass ich mich in einer Poly-Beziehung darauf einstellen muss, dass mein*e Partner*in mir erzählt, dass si*er sich in eine andere Person verliebt hat. Oder mit dieser Person Zeit verbringt. Aber wenn ich mich wiederholt frage, ob mein*e Partner*in eigentlich noch mit mir zusammen sein möchte oder lieber ausschließlich mit der neuen Person, dann ist etwas sehr schief gelaufen.

Leider sehe ich hin und wieder, dass das Beziehungsmodell als Ausflucht und Grund genutzt wird, warum Menschen in Partner*innenschaften nicht gut miteinander umgehen. Und zwar als Ausflucht auf beiden Seiten: Sowohl im Sinne von “Wenn du das nicht aushältst, dann kannst du eben nicht poly sein” als auch “Ich muss das aushalten, das gehört dazu, wenn man poly ist”.

Aber Poly bedeutet eben nicht, dass ich aushalten muss, zurückgestellt zu werden, oder mich nicht mehr geliebt zu fühlen. Mehrere Beziehungen führen ist nur dann möglich, wenn die Beteiligten sich auch um mehrere Partner*innen kümmern können und wollen. Wenn mir wichtig ist, dass es weiterhin allen gut geht. Nicht alles, was denkbar ist, muss jetzt für mich und uns möglich sein.

Auch wenn ein negatives Bild von Eifersucht dazu führt, dass eine Person ihre Unsicherheiten nicht äußern kann, ist das nicht gut für die Beziehung.

Polyamorös sein führt dazu, dass die Beteiligten sich viel damit auseinandersetzen und darüber unterhalten müssen, welche Beziehungen sie wie führen möchten. Aber kein Beziehungsmodell der Welt führt automatisch dazu, dass alle Beteiligten gut miteinander umgehen und glücklich sind. Das muss in jeder Beziehung immer wieder neu hergestellt werden.

5. Ein Beziehungsmodell und die Zugehörigkeit
zu einer Szene sind unterschiedliche Dinge

Ich bin kein Szenen-Mensch. Gruppendynamik finde ich oft furchteinflößend und Zugehörigkeit hat für mich zu viel mit Ausschlüssen zu tun, als dass ich mich in einer Szene wohl fühlen würde.

Trotzdem hatte ich irgendwie die Erwartung, dass meine Entscheidung für ein polyamores Beziehungsmodell mit sich bringen müsste, dass ich in eine Szene hinein wachse. Auch in der (medialen) Außenwahrnehmung wird Poly-Szene und polyamores Beziehungsleben gelegentlich verwechselt. Kürzlich wurde ich zum Beispiel zu einer Umfrage zu Poly-Beziehungen eingeladen, die hauptsächlich Einschätzungen abgefragt hat zu der Szene, in der die Antwortenden sich bewegen.

Polyamorie wird von unterschiedlichen Leuten anders gelebt und interpretiert. Oft in einer Weise, die für mich nicht passend ist, die mir nicht gefällt, oder die ich ablehne, insbesondere wenn die Beziehungsform als Deckmantel genutzt wird, andere Menschen zu belügen, zu manipulieren oder in anderer Weise schlecht zu behandeln. Das hat dazu geführt, dass ich mich manchmal gefragt habe, ob ich mich überhaupt noch als polyamorös bezeichnen möchte. Auch in meiner Umgebung habe ich das Bestreben gesehen, sich nicht mehr so zu bezeichnen, bzw. andere Labels zu finden, mit denen sich die Betreffenden besser identifizieren können.

Ich versuche das inzwischen nicht mehr. Als ich noch monogam gelebt habe, hatte ich schließlich auch nicht das Bedürfnis, mich mit allen, oder wenigstens einer großen Gruppe oder Szene identifizieren zu können, die auch monogam leben. Ich habe mir das Label angeeignet meine Beziehungen funktionieren gut und ich kenne genug andere Menschen, deren Verständnis von Polyamorie sich gut mit meinem deckt.

Das reicht mir.

  • Han

    Liebe_r Dr. Vulva,
    vielen Dank für den (mal wieder) tollen Artikel.
    Ich wollte nur als Anmerkung hier lassen, dass – im englisch sprachigen Diskurs, ich bin mir nicht sicher, inwiefern sich das übertragen lässt – darum gebeten wurde, nicht mehr die Abkürzung „poly“ zu benutzen, wenn polyamourös gemeint ist, weil „Poly“ eine Selbstbezeichnung für Menschen aus Polynesien ist. Hier ist ein Link dazu (darf mensch hier fremde Links verlinken?): http://aidamanduley.com/2015/09/01/stop-saying-poly-when-you-mean-polyamorous/