Von Rampensäuen und Bühnenperformance
Als ich das erste Mal im Publikum saß und diese schreienden, flüsternden, fuchtelnden, still stehenden Menschen allein vor ihrem Mikrofon auf der Bühne sah, dachte ich: „Na, so schwer kann das ja nicht sein, das will ich auch.“ Und beim nächsten Mal stand ich selbst da. Schrie und flüsterte, schnappte nach Luft und bildete mir ein, dass jeder, wirklich jeder Mensch sehen könnte, wie ich zitterte und schwitzte. Poetry Slam. Für meine Poetenfamilie und mich ist das nicht nur eine Veranstaltung, sondern Lebensinhalt.
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