kleinercast – Disney-Heldinnen

Eine Sammlung kleiner Plastikfiguren von Disney-Prinzessinnen
Foto , CC BY-NC 2.0 , by scarlett1854

Wir sprachen über…

Im Netz haben sie längst Meme-Qualitäten angenommen – ob als Cosplay, Photoshop-Bild oder Fan-Art, regelmässig tauchen neue Varianten und Remixe von Disney-Prinzessinnen, Disney-Filmpostern und all things Disney in den sozialen Netzwerken auf. Ihr popkultureller und massenmedialer Status ist unbestritten, doch was erzählen die Geschichten rund um die Disney-Heldinnen eigentlich? Welche Bedeutung hatten sie für uns als Kinder und Jugendliche, und welche (positiven wie negativen) Botschaften vermitteln sie? Nicole, Anne und Lucie diskutieren, kritisieren, schwärmen sich einmal von A wie „Arielle“ bis Z wie „(Fro)zen“ und machen sogar noch einen kleinen Exkurs ins Tierreich. 🐥🐒🐯

Disney-Heldinnen – Identifikationsfiguren oder doch nur Kitsch und Kommerz?

Lasst es uns wie immer gerne in den Kommentaren wissen!

Mit dabei: Anne, Nicole und Lucie

Links, Songs und Bilder

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Intro-Musik: The Annual New England Xylophone Symposium – DoKashiteru (CC-BY-NC)

Was bisher geschah…

  • Almut Eisenträger

    Ich hab es oben in der Liste nicht gesehen. Kennt ihr schon http://www.rejectedprincesses.com? Ist auch ganz nett. :)

    • http://www.annewizorek.de/ Anne Wizorek

      Cool, danke! :)

  • kami

    Hübsche Diskussion, die mich als großer Disney-Fan doch interessiert hat. Allerdings hatte ich ein paar Mal das Gefühl, als wenn ihr euch gelegentlich gezwungen habt, jetzt doch den einen oder anderen Punkt kritisch zu sehen, obwohl euch der Film gefühlsmäßig eingefangen hat. POCAHONTAS ist ein schönes Beispiel dafür. Den Film finde ich ohnehin sträflich unterbewertet, ist er doch einer der berührendsten und und inhatlich interessantesten Disney-Klassiker und hat zudem eine großartige Botschaft. Dass er im Detail nicht den Tatsachen entspricht, nehme ich ihm nicht übel, man sollte ihn vielleicht doch eher als Parabel denn Historienstreifen ansehen.
    Der Domestizierungsansatz bei den Viechern scheint mir etwas überinterpretiert.
    Und ein Film wurde vergessen, der prima reingepasst hätte: ENCHANTED. Ist zwar weitesgehend ein Realfilm, ist aber von Disney, hat Zeichentrickszenen, dazu einen Alan Menken-OST inkl. Lieder (auch ein Working Song mit Tieren) und stellt eine augenzwinkende Neuinterpretation vieler Disney-Klischees dar. Und die Protagonistin ist eine Märchenprinzessin.

  • boxi

    danke für die wieder sehr tolle sendung. habe mir daraufhin erstmal ein paar disney filme angeschaut. hach. <3

  • http://herrvonspeck.de/ Lars

    Schöne Folge! Einige Sachen gingen etwas unter, aber das war schon ein ganz guter Abriss.

    In der deutschsprachigen Diskussion geht es bei Medienthemen meistens um Repräsentation. Ich würde mich aber auch über mehr Stoff zur anderen Seite freuen. Wer produziert dieses Zeug eigentlich? Gibt’s da überhaupt Frauen und PoC (bei Disney)? Das FBI ermittelt ja gerade wegen sexistischer Einstellungspraxen gegen einige Hollywoodstudios, aber sowas lese ich immer nur in den amerikanischen Medien. Wie sieht das eigentlich in Deutschland aus? Die Filmwirtschaft hängt hier ja an den ÖR, was bedeuten würde, dass niedrige Einstellungsquoten bei weiblichen Filmschaffenden von uns allen mitfinanziert würden. Dazu kommt, dass mir auf Anhieb höchstens eine (verstorbene) und eine lebende Regisseurin aus Deutschland einfallen und irgendwas läuft doch da falsch…

  • Miriam

    Das Thema Consent wurde ja im Kontext von Frozen kurz angesprochen, finde ich auch super

    wichtig (er fragt sie am Ende, ob er sie küssen darf – ich war sooooooooooooooooo glücklich über diese Szene!!!), hierzu ein Klassiker aus Schneewittchen: https://feministsleepingbeauty.files.wordpress.com/2014/10/tumblr_lv83n0mtcs1qkfkhh.jpg

    und generell http://feministdisney.tumblr.com/

    Schade, dass Ihr das Ende von Frozen nicht spoilern wolltet, ich habe den Film auf so vielen Ebenen gefeiert, für mich hat Frozen genau wie Hunger Games, Magic Mike XXL und Mad Max im Film Business eine feministische Schallmauer durchbrochen.

    Vielleicht müsst Ihr irgendwann nochmal Teil 2 zu dem Thema Disneyprinzessinnen machen. :-)

  • https://bobmusik.wordpress.com Bob

    Toller Podcast!
    Zwei Gedanken:

    1. Mary Poppins ist zwar keine Prinzessin, beim erneuten Anschauen mit meiner viereinhalb Jahre alten Tochter fiel mir aber zum ersten Mal auf, dass Mutter Banks Mitglied der Suffragetten ist und sogar ein emanzipatorisches Lied im Film singt. Diese Erkenntnis hat mich umgehauen.

    2. Zum Thema „Haare/Frisuren“ sei die Szene aus der „Eiskönigin“ erwähnt, in der Anna direkt nach dem Aufwachen total verzottelt und schlafsabbernd gezeigt wird. Find ich sehr charmant.