Personal Democracy Forum – #pdf13

Foto , CC BY-NC-SA 2.0 , by sunlightfoundation

Vor einer Woche waren Teile der kleinerdrei-Redaktion beim Personal Democracy Forum in New York zu Gast, von dem wir nun ein persönliches Best Of der dortigen Talks mitgebracht haben.

Das Personal Democracy Forum ist eine jährliche Konferenz, die sich thematisch zwischen neuen technologischen Möglichkeiten, staatlichen Strukturen und gesellschaftlichem Wandel bewegt bzw. all diese Themen an einem Ort vereint. Hier treffen Angestellte der Regierung, Blogger_innen, Aktivist_innen, NGO-Menschen und schlicht Nerds diverser Berufsschichten aufeinander, um einander zu inspirieren und über den Tellerrand zu schubsen, den Status Quo aber nicht nur zu beschreiben, sondern auch kräftig an ihm zu rütteln. Das vorherrschende Gefühl ist, dass wir gemeinsam Veränderungen bewirken können – ein Gefühl, das sehr gut tut, da es bei entsprechenden deutschen Konferenzen immer noch zu wenig bis gar nicht auftaucht und vor allem zeigte, dass wir ein Äquivalent zum Personal Democracy Forum im deutschsprachigen Raum bislang nicht vorweisen können – zumindest nicht in dieser Größenordnung und Reichweite.

Anders als auf anderen Tech-Konferenzen geht es hier weniger darum, das tollste Start-Up zu präsentieren oder – wie im deutschsprachigen Raum – wie man mit dem eigenen Blog Geld verdienen kann (Spoiler Alert: Google Anzeigen, Flattr und Don’t quit your day job helfen den meisten) oder warum Verlage böse sind und Blogger_innen toll. Was das Personal Democracy Forum stattdessen mit seinen Besucher_innen macht, ist, ihnen ihre Privilegiertheit vor Augen zu führen und sie zu motivieren, etwas davon an die Gesellschaft zurückzugeben. Die Bedeutung von Emotionen für das Knüpfen von Netzwerken und das Erreichen von Zielen wird dabei wohl eine der stärksten Lektionen sein, die sie dieses Mal mit nach Hause nahmen.

Unter dem Motto „Think bigger“ bot die auch als PDF abgekürzte und bereits zum 10. Mal stattfindende Konferenz jedenfalls genug Nerdery (Wie könnte man eine Konferenz nicht mögen, bei der Vortragende Prancercising und Grumpy Cat in ihre Präsentationsfolien einbauen?), frische Fakten, Motivation und neue Erkenntnisse, um sich direkt wohl zu fühlen. Allein unter den Gästen befanden sich so schlaue Köpfe wie Clay Shirky, Anil Dash oder Danah Boyd und boten damit Anlass für diverse „OMG, guck mal wer da steht!“-Fan-Momente. Äußerst angenehm war es auch, endlich mal eine Konferenz zu erleben bei der das Geschlechterverhältnis der Vortragenden fast 50/50 betrug, Frauen schlicht als Expertinnen eingeladen waren und die Konferenz sogar eröffneten. Hier hatten sich die Organisator_innen ernsthaft um Ausgeglichenheit bemüht und das exzellente Resultat gab ihnen mehr als recht.

What Techies Need to Know About Politics

Das erste Highlight war Catherine Bracy mit ihrem Vortrag „What Techies Need to Know About Politics“. Sie leitet Code for All, die internationale Abteilung der Organisation Code for America, die sich darum kümmert, die Arbeit von Gemeinderäten und Stadtregierungen mittels Software-Lösungen zu erleichtern.

Ihr Vortrag beschrieb wie die derzeitige Start-Up- und Tech-Szene im Silicon Valley trotz zunehmender Investitionen und Wachstums nunmehr zu einer noch größeren Schere zwischen Arm und Reich führt. So steht San Francisco mittlerweile an fünfter Stelle, was die Millionär_innendichte in den Staaten angeht und ein 1-Zimmer-Apartment kostet 2700 $ Miete – landesweit der höchste Mietpreis. Die Mittelschicht schrumpft derweil dramatisch und bereits am Rand befindliche Bevölkerungsgruppen, werden noch stärker abgedrängt: Aktuell sind es vor allem weiße Männer, die von den Entwicklungen des Valleys profitieren.

Die Hoffnung auf Besserung hat Catherine Bracy dennoch nicht aufgegeben, sondern appelliert mit dem schönen Fazit „Don’t count out the geeks“ („Schreibt die Geeks nicht ab“) wiederum an Eigeninitiative und simples Händereichen:

How Texting Might Save More Lives Than Penicillin

Nancy Lublin ist CEO und selbsternannte Chief Old Person von „Do Something“, einer Organisation die Jugendliche an Aktivismus und Freiwilligenarbeit heranführt und sie auch langfristig mit Stipendien dabei unterstützt.

In ihrem Talk, „How Texting Might Save More Lives Than Penicillin“, berichtete sie davon, welche verschiedenen Kampagnen sie bei „Do something“ bisher erfolgreich durchführte, dass Tiere und Jugendobdachlosigkeit quasi als „Einstiegsdroge“ funktionieren, um Jugendliche für gesellschaftliches Engagement zu sensibilisieren und sie erzählte von der Idee einer Crisis Text Line.

Dabei handelt es sich um ein simples Notrufsystem, nur eben per SMS – ein Schritt, der mehr als logisch erscheint wenn man an die Zielgruppe von Teenager_innen denkt. Per SMS sollen sie also in der Lage sein, einen Hilferuf abzusetzen (die Idee dahinter erinnerte auch an die App „Circle of Six“), der wiederum über Schlüsselwörter nach Dringlichkeit sortiert und dann entsprechend beantwortet wird. Eine großartige Idee, die vor 2 Jahren entstand und allerdings erst in diesem Jahr vollständig umgesetzt wird, weswegen Nancy Lublin sich berechtigterweise die Frage stellte: Warum muss es eigentlich so verdammt lange dauern, bis solche Notwendigkeiten realisiert werden? Ihr anschließender Rant berührte jedenfalls das gesamte Publikum und sprach besonders den Aktivist_innen aus dem Herzen:

Breaking Out of the Tech Desert

Shaka Senghor ist Stipendiat des MIT Media Lab und Autor des Buchs „Live in Peace: A Youth Guide to Turning Hurt into Hope“, das ebenfalls als Grundlage für sein Mentoring-Programm dient, welches Jugendliche vor der Kriminalität bewahren soll. Er spricht aus eigener Erfahrung, denn als Shaka Senghor 19 Jahre alt war, erschoss er einen Mann, woraufhin er zu 19 Jahren Gefängnis verurteilt wurde.

In seinem Vortrag „Breaking Out of the Tech Desert“ beschreibt er seinen Weg ins Gefängnis, seine Wandlung sowie die dort entdeckte Liebe zum Schreiben, wie es sich anfühlte, wieder aus dem Gefängnis zu kommen als sich die ganze Welt um ihn herum plötzlich mit Dingen wie Smartphones und Facebook beschäftigte und er quasi aus einer erzwungenen „Technologiewüste“ kam:

Weapons of the Geek

Biella Coleman ist Professorin and der McGill University und Autorin von „Coding Freedom“, einem Buch, das sich mit der Ethik des Hacking auseinandersetzt. Sie forscht generell zu digitalem Aktivismus, setzt sich dabei aber insbesondere mit Anonymous auseinander.

So stellte sie auch in ihrem PDF13-Vortrag „Weapons of the Geek“ die Frage, wie man Anonymous am besten beschreiben könnte und kommt unter anderem zum großartigen Schluss, dass sie die „honey badgers of activism“ (die Honigdachse des Aktivismus’) sind. Sie analysiert ihre Vorgehensweisen, erklärt Zusammenhänge der Gruppierung und zeigt außerdem auf, dass sie sich weiterentwickelt haben:

GIRLS OF COLOR + CODING = A RADICAL ACT

Kimberly Bryant ist die Gründerin und Geschäftsführerin von Black Girls CODE, einer gemeinnützigen Organisation, die Mädchen of color im Alter von 7 bis 17 Jahren an Technologie und Programmieren heranführt sowie sie in ihrer unternehmerischen Entwicklung unterstützt.

In ihrem Talk stellte Kimberly Bryant ihre Arbeit vor und betonte, was für ein radikaler Schritt es ist, Mädchen of color diese Fähigkeiten beizubringen und sie zu fördern. Denn obwohl sie auf Konsumentinnenseite bereits einen überwältigenden Anteil ausmachen, so dominiert doch das Bild des weißen männlichen Geeks weiterhin wenn es darum geht, wer all die Tools, Webseiten und Devices bastelt – eine sich selbst erfüllende Prophezeiung wenn dieses Narrativ nicht geändert wird. Black Girls CODE hat es sich daher zum Ziel gesetzt, dieses Bild zu ändern und quasi die Pfadfinderinnen-Organisation im Technologiebereich zu werden. Kimberlys Ziel ist es, schwarzen Frauen Jobs in der Wachstumsindustrie der Computertechnologie zu sichern und die Industrie offener und diverser zu machen, in der momentan 97 % der Angestellten männlich und nicht-schwarz sind. Ein Meilenstein darunter: Bis zum Jahr 2040 einer Million Mädchen of color Coden beizubringen. Bryants Talk war damit definitiv einer der bewegendsten des Personal Democracy Forums:

The Woman Solution: Diversity As Your Secret Weapon

Jaclyn Friedman, Geschäftsführerin von WAM! (Women, Action and the Media), Autorin und Aktivistin trat mit dem Vortrag „The Woman Solution: Diversity As Your Secret Weapon“ an, um ebenfalls ein Plädoyer für Vielfalt abseits des weißen männlichen Geeks auszusprechen. Besonders schön war ihre Metapher für ein homogenes Arbeitsumfeld, was einem Puzzle entspricht, in dem alle ihre Rollen kennen und sie einnehmen, sich aber darüber hinaus auch nichts Neues ergeben kann. Im Gegensatz zu einem vielfältigen Arbeitsumfeld, das eher wie Lego-Bausteine funktioniert und somit viel mehr Ideen und Kreativität zulässt. „The solution to the woman problem is to start treating women like a solution.“ („Die Lösung des Frauenproblems beginnt damit, Frauen als Lösung anzusehen.“) Hell yeah, Ms. Friedman:

The Big Data Secret That No One’s Talking About – Yet

Nur was berührt, wird viral – buchstäblich. Diese Botschaft zog sich durch den Talk „The Big Data Secret That No One’s Talking About – Yet“ von Sara Critchfield von Upworthy, einem Online-Portal, das sich der viralen Verbreitung von Informationen und Unterhaltung verschrieben hat. Um einzuschätzen, wie stark ein Inhalt geteilt werden wird, setzt Upworthy auch auf das Beobachten und Messen der Emotionen, die er auslöst. Critchfield beschreibt diesen Prozess als iterativ und als neu, weil in ihrer Erfahrung Emotionen jahrelang als “weiblich” und daher weniger wertvoll sowie der Logik entgegengesetzt angesehen wurden. Ihrer Erfahrung nach sind die emotionalen Reaktionen von Testgruppen aber sehr wichtiges und wertvolles Datenmaterial, wenn herausgefunden werden soll, was das Produkt in Sachen “Teilen wollen!” noch erfolgreicher machen kann. Das passt zu Daten einer 2011 veröffentlichten Studie einer von Yahoo finanzierten Forschungseinrichtung, die herausfand, dass vor allem Inhalte geteilt werden, die die Teilenden dazu ermutigen, eigene Kommentare oder Bezüge zum Inhalt loszuwerden:

Why Our Webs are Rarely World Wide,
and What We Can Do About It

Ethan Zuckerman ist Leiter des MIT Center for Civic Media, Autor des jüngst erschienenen Buchs „Rewire: Digital Cosmopolitans in the Age of Connection“ und hat die internationale Blog-Community Global Voices Online mitgegründet.

In seinem Vortrag „Why Our Webs are Rarely World Wide, and What We Can Do About It“ betonte Zuckerman, dass Emotionen uns dazu bringen, nur einen Teil der Welt wahrnehmen zu wollen, nämlich das, was uns nicht überrascht oder aus unserem persönlichen Wohlfühlbereich herausbringe. Statt Diversität von Informationen und Sichtweisen zu suchen, blieben wir bei dem, was unsere Meinung bestätige. Diesen Effekt verstärkt Technologie, da sie nicht wertfrei sei und Algorithmen nie neutral, wie die Entstehung von Google-Suchvorschlägen aus dem Berechnen anderer Suchvorschläge zeige.

Abgeleitet heißt das: Google zeigt eben nicht an, was wir denken, sondern das, was andere wie wir – z.B. weil sie die gleiche Sprache sprechen – denken. Dies wiederum wirkt ein auf das, was wir von gesamtgesellschaftlichen Übereinkünften und Kenntnissen zu wissen glauben. Mit anderen Worten: In manchen Ländern kann man Bettina Wulff googlen und es kommen keine justiziablen Vorschläge. Die Folgen einer Selbstverstärkung von Annahmen und dem Nichtverlassen der Meinungs-Komfortzone sind laut Zuckerman so einfach wie fatal: Dummheit und fehlende Kreativität. Kriegen wir auf diese Weise überhaupt das, was wir wollen und brauchen? Sein Aufruf galt am Ende den schlaueren Tools und solange es diese nicht gibt, den bewussten Blick über den eigenen Tellerrand zu wagen, zum Beispiel im Fall von Twitter (womit er einen Punkt aufgriff, den unter anderem auch schon Sarah Milstein in ihrem Text „Can Twitter make white people less racist?“ gut beschrieb), indem man einfach mal das Geschlechterverhältnis der verfolgten Accounts überprüft:

Wenn ihr nun auf den Geschmack gekommen seid, gibt es hier eine Liste aller PDF13-Talks und hier den YouTube-Kanal des Personal Democracy Forums, wo natürlich auch sämtliche Vorträge der vergangenen Konferenzen zu sehen sind und mit Sicherheit das Eintauchen ins Archiv lohnen.

Unter welchem Aspekt wir auch immer Emotionen in der Online-Kommunikation betrachten, das PDF 2013 machte zumindest uns mehr als zuvor deutlich und bestätigte, dass sie daraus nicht wegzudenken sind sowie für unser Verständnis für das erfolgreiche Funktionieren von Netzwerken unerlässlich. Außerdem wurde der angestrebte und dringend notwendige gesellschaftliche Wandel in Sachen Diversität nicht nur auf der Bühne besprochen, sondern von vielen bereits aktiv vorangetrieben und gelebt. Passend dazu strahlte dann auch zum Abschluss des zweitägigen Treffens die “Space Oddity”-Version des kanadischen Astronauten Chris Hadfield als Abschiedsgruß von der Leinwand. Das von Micah Sifry, dem Mitbegründer des PDF beabsichtigte Gleichnis dahinter: Geht aus der Raumstation der Konferenz heraus und werdet Botschafter_innen dessen, was ihr hier erlebt habt.

Diese Mission haben wir hiermit hoffentlich schon ein bisschen erfüllt.

  • SeriousWhite

    Ich find ja solche Beschwerden wie „82% der VC-finanzierten Startup-Gründer die sind männliche und weiss“ immer etwas problematisch, ohne diesen die Zahl der diversifizierten Bewerber gegenüberzustellen. Wenn diversifizierte Unternehmen tatsächlich so viel besser sind, und der potenzielle Kandidatenpool so gross, sollte es doch kein Problem für diese sein die „male white geek“ Firmen zu überholen. Warum sollten Investoren das Geld auf der Straße liegen lassen?

    • http://www.annewizorek.de/ Anne Wizorek
      • SeriousWhite

        Nachdem ich jetzt noch mal alle Links verfolgt habe, bis auf den superlustigen lmgtfy-link, ein paar Kommentare: zum einen, gäbe es ein Women-CEO-Company-Indexzertifikat würde ich es nach der Lektüre womöglich sogar kaufen – vielleicht gibt es sowas ja sogar? Trotzdem würde ich von vorschnellen Schlüssen absehen. Die den Artikeln zugrundeliegenden Papers waren leider meist nicht abrufbar, so daß eine genauere Analyse nicht möglich ist. Ich erwähnte ja schon bedenken aufgrund der willkürlichen Auswahl einiger Parameter (Zeitraum, Mindestanteil an Frauen, Ort,…) – mit sowas kann man ja meist schon viel erreichen, vielleicht wären bei 10 Jahren statt 6 Jahren schon wieder andere Ergebnisse herausgekommen, der eine Artikel erwähnt ja auch explizit „Krisenzeiten“. Ein Artikel erwähnt auch, daß die Firmen mit hohem Frauenanteil sich vor allem in bestimmten Branchen bewegen. Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, daß Firmen die gerade gut laufen und viel Geld verdienen auch mehr Kapazitäten übrig haben, um sich um eine diversifizierte Angestelltenstruktur zu kümmern – und auch, daß diese mehr Frauen anziehen (so wie zuletzt alle Leute von Google zu Facebook abgewandert sind, weil es attraktiver klang). Wenn z.B. Frauen sich die Firmen eher aussuchen können, würde man sie verstärkt bei erfolgreicheren Firmen finden. Der eine Artikel behauptet ja Firmen mit vielen Frauen seien risikoscheuer – ich hatte eigentlich mal gelesen daß Männer höhere Risiken eingehen wenn sie mit Frauen zusammenarbeiten und daher eher vermutet bei den erfolgreicheren Firmen handelt es sich um einen Effekt des Survivor-Bias: da sie aufgrund des höheren Frauenanteils höhere Risiken eingehen, würde es mehr besonders Erfolgreiche gebe und dafür auch viele die Pleite gegangen sind, in der Statistik aber nicht mehr auftauchen. Zu guter letzt scheint es wahrscheinlich daß eine Firma die aktiv diskriminiert auch sonst nicht unbedingt fortschrittlich ist – auch in dem Fall wäre aber ein höherer Frauenanteil eher ein Nebeneffekt als die Ursache der höheren Performance. Alles wie gesagt kein Grund keine Frauen einzustellen oder zu Board-Membern zu machen, aber ich würde auch nicht davon ausgehen daß von so einer Maßnahme automatisch eine Erfolgssteigerung ausgeht.

        • julianeleopold

          Aus meiner Sicht geht es in den Talks in erster Linie darum, wie die Tech-Industrie eine Brille aufhat, die Frauen und Nicht-Weiße außen vorlässt (Catherine Bracy erwähnt das anekdotisch sehr anschaulich), was zunächst mal eine krasse Aussage für Frauen und Nicht-Weiße als Nicht-Teilhabende am Arbeitsmarkt, den diese Industrie stellt, zulässt. Mir ist unklar, warum genau deine Kommentare so sehr auf die Erfolgschancen gemischter Teams eingehen. Zunächst einmal geht es darum, anzuerkennen, dass es diese Getrenntheit gibt und dass sie für Frauen und Nicht-Weiße ein Problem bedeutet, wenn sie bewusst aus einer Wachstumsindustrie ferngehalten werden.

      • SeriousWhite

        Die gegenteilige Suche findet übrigens auch Treffer: http://bit.ly/11BE6Ar – just saying… Es ist halt keine Wissenschaft nur nach den Ergebnissen zu suchen die man finden will.

  • julianeleopold

    Hallo seriouswhite,
    Das Problem der Tech-Industrie ist, dass mangelnde Diversität bereits in der Ausbildungsphase beginnt. Im Talk von Kimblerly Bryant oder Catherine Bracy sind dazu Zahlen aufgeführt. Frauen und Nicht-Weiße sind in der Regel seltener Studierende einschlägiger Fächer. Das hat was mit Sozialisierung und der ökonomischen Ausgangslage zu tun, die in der Regel eher weiße, männliche Studierende hervorbringt (Mittelschicht). Was jetzt die Investoren angeht, bin ich mir gar nicht sicher , worauf du hinauswillst. In den Talks ging es in erster Linie um das Feststellen des Problems, keine How-To-Get-Venture-Capital-Anleitung wurde dort veranstaltet.